Ausstellung

A Fragment of Eden | Ein Teilprojekt von Offene Welten

28. Mai - 30. Sept. 2022

Visual by Morphoria
Visuals zum Ausstellungsprojekt: Morphoria

Der Künstler Malte Taffner realisiert für die Kestner Gesellschaft das Ausstellungsprojekt A Fragment of Eden als Teil des Verbundprojekts Offene Welten.

A Fragment of Eden erprobt Räume einer symbiotischen Zukunft, in der der Mensch nicht mehr separat vom Ökosystem Natur betrachtet wird. Die Kunstwerke eröffnen fiktive Möglichkeitsräume und fragen nach der Stadt der Zukunft: Wie könnte diese aussehen? Wie wollen wir sie gestalten?

Neben der Installation am Goseriedeplatz umfasst das Verbundprojekt vier weitere Satelliten-Arbeiten der Künstler*innen Nike Kühn, Collectif Grapain, Malte Taffner, Lea Schürmann und Christian Holl an den Standorten Goseriedeplatz, Waterlooplatz, Dornröschenbrücke und Welfengarten. Die vier Satelliten rotieren für vier Monate in regelmäßigen Abständen durch den Hannoveraner Stadtraum. Dazu gehört eine App, die die Besuchenden von Ort zu Ort navigiert, ihnen einen Einblick in die Kunstwerke gibt, die Standorte mitteilt und mittels Chats zur Interaktion mit den Werken und anderen Besuchenden anregt.

A Fragment of Eden ist das dritte Teilprojekt im Rahmen von Offene Welten, dem Forschungsprojekt des Museums für Gegenwartskunst Siegen, der Kestner Gesellschaft Hannover, IMAGINE THE CITY Hamburg und des Museums Marta Herford. Gemeinsam mit Künstler*innen, Kurator*innen und Nutzer*innen entwickeln die vier Institutionen für zeitgenössische Kunst digitale Parcours und künstlerische Inszenierungen im Stadtraum, die körperliche und virtuelle Erfahrungen ineinander verschränken.

Die Künstler*innen

Malte Taffner studierte von 2014 bis 2020 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Kyoto Seika University, Japan. 2021 absolvierte er seinen Meisterschüler bei Raimund Kummer. Taffner erhielt mehrere Stipendien, unter anderem von der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Das Collectif Grapain studierte von 2013 bis 2019 an der Kunsthochschule Villa Arson in Nizza, Frankreich, am Shanghai Institute of Visual Arts bei dem Künstler Paul Devautour sowie von 2019 bis 2020 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig in der Bildhauereiklasse von Thomas Rentmeister. Im Jahr 2018 wurden sie mit dem renommierten Maif-Preis für Bildhauerei und 2021 mit dem Jahresstipendium im Bereich der Bildenden Kunst des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.

Nike Kühn studierte von 2013 bis 2020 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Kühn arbeitete als Kostümbildnerin am Staatstheater Hannover und erhielt Stipendien unter anderem von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Stiftung Kunstfonds. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.

Christian Holl studierte von 2013 bis 2020 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und schloss das Studium 2020 mit dem Meisterschülertitel bei Raimund Kummer ab. Er erhielt mehrere Stipendien, unter anderem von der Korner-Stiftung Braunschweig sowie der Stiftung Kunstfonds.

Lea Schürmann studierte von 2013 bis 2019 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Malmö Art Academy in Schweden. Sie schloss das Studium 2019 in der Klasse für Bildhauerei bei Raimund Kummer ab. Lea Schürmann erhielt mehrere Stipendien, aktuell erhält sie das Jahresstipendium des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur im Bereich Bildende Kunst.

Gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


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Goseriede 11, 30159 Hannover
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