Ausstellung

Ericka Beckman

25. Juni - 12. Sept. 2021

Ericka Beckman
Ericka Beckman, You the Better, Filminstallation, 1983/2015, Foto: Iris Ranzinger

Eine Welt, die von Strukturen und Systemen regiert wird, in der Leistung und Optimierung ständige Anliegen darstellen und Gamifizierung als Mittel zur Steigerung der Partizipation eingesetzt wird: Lange vor den sozialen Medien und der virtuellen Interaktion erforschte die Videopionierin Ericka Beckman (*1951 in New York) diese Themen in ihren Filmen seit den frühen 1980er Jahren.

Game Mechanics – Das Spiel und die Gesellschaft

Die Ausstellung präsentiert zwei Filme von Ericka Beckman: Ihren ersten 16-mm-Film „You The Better“ aus dem Jahr 1983 und ihren neuesten Film „We Are Labor“ (2020), der erstmals in Deutschland gezeigt wird. Beide Filme verhandeln die Verwendung des Spiels als Strukturierungsmittel der Gesellschaft. Sie werfen die Frage auf: Kann man ein dominierendes System jemals überlisten?

Von CalArts bis zur Pictures Generation – eine Videopionierin in Hannover

Mit der Ausstellung, die in Kooperation mit dem M Museum in Leuven, Belgien, entstanden ist, präsentiert die Kestner Gesellschaft die erste institutionelle Einzelausstellung von Ericka Beckman in Deutschland. Damit soll ein Fokus auf die Videopionierin gesetzt werden, die bereits in den 1970er Jahren mit immersiven Videoräumen und Kritik an patriarchalen Strukturen auf sich aufmerksam machte. Die Künstlerin war 2019 in der Gruppenausstellung „Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre des CalArts“ in der Kestner Gesellschaft vertreten. Durch ihre Erfahrungen an der kalifornischen Kunsthochschule CalArts entstanden Gemeinschaftsarbeiten mit Künstlerkollegen wie Matt Mullican und Mike Kelley. Erst mit der bahnbrechenden Ausstellung „The Pictures Generation“ (1974-1984), im Metropolitain Museum, New York (2009) wurde Beckman als eine der Protagonistinnen der Pictures Generation bekannt.

Ericka Beckman lebt und arbeitet in New York und Boston. Sie war unter anderem mit Einzelausstellungen am MIT List Visual Arts Center, Cambridge, Massachusetts (2019) und in der Secession, Wien (2017) vertreten. Die Kunst Werke Berlin präsentierten 2018 ein viertägiges Screening mit ihren Arbeiten.

Kuratorin: Julika Bosch


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