Künstlergespräch Sa 23. März 2024, 12.00 Uhr

Brunch mit den Künstler*innen

Anna K.E. und Roger Hiorns im Gespräch mit Adam Budak und Kuratoren

Die Künstler*innen Anna K.E. und Roger Hirons im Gespräch mit Direktor Adam Budak sowie den Kuratoren Robert Knoke und Alexander Wilmschen.

Kollektiver und subjektiver Körper, der in hegemoniale Strukturen und Autoritätssysteme verstrickt ist, Politik und Ethik, Wahrheit und Macht oder eine Disziplin und die Mittel zur richtigen Ausbildung - das sind Themen des gemeinsamen Gesprächs zwischen den Künstler*innen Anna K.E. und Roger Hirons, dem Direktor Adam Budak sowie den Kuratoren Robert Knoke und Alexander Wilmschen. In diesem Gespräch wird der Versuch unternommen, einige mögliche Zusammenhänge beider parallel laufender Ausstellungen – Anna K.E. Dolorem Ipsum (Silence in my Pocket) und Roger Hirons. Today – zu entschlüsseln.

Anna K.E. wurde 1986 in Tiflis, Georgien, in eine Familie der bekannten georgischen Künstler Gia Edzgveradze und Keti Kapanadze geboren. Die ehemalige Schülerin der berühmten georgischen Ballettschule Vakhtang Chabukiani zog 2000 nach Deutschland und studierte in Stuttgart an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste und in Düsseldorf an der Kunstakademie. 2010 erhielt sie ihr Diplom als Meisterschülerin bei Prof. Georg Herold und Prof. Christopher Williams. Die Künstlerin lebt und arbeitet derzeit zwischen Düsseldorf und New York.

Anna K.E. arbeitet in den Feldern Zeichnung, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Sound. Ihre ortsspezifischen Installationen enthalten performative Elemente aus ihren Nachgedanken und Überbleibseln älterer Projekte. Indem sie sich frei zwischen den verschiedenen Sprachen der Architektur, des Designs und der Kunst bewegt, liegt ihr Interesse in der Analyse und Überwindung bestehender und selbst geschaffener kultureller, sozialer und künstlerischer Strukturen. Anna K.E. vertrat Georgien auf der 58. Biennale Venedig 2019. Sie nahm an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Ihre Arbeiten sind in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Roger Hiorns wurde 1975 in Birmingham geboren. Er erwarb 1996 seinen BA (Hons) in Bildender Kunst am Goldsmiths College, University of London. Seine Hauptmedien sind Malerei, Skulptur und Installation, wobei er verschiedenste Materialien verwendet, darunter Metalle, Holz, Gehirnmasse, Kristallisation und Kunststoffe. Er arbeitet auch mit den Medien Video und Fotografie. Hiorns war in zahlreichen Ausstellungen in Europa und Amerika zu sehen. Seine Werke befinden sich in institutionellen Sammlungen wie dem Museum of Modern Art, New York, dem Art Institute of Chicago, dem Frans Hals Museum, Haarlem, und der Tate Modern, London. 2009 wurde Hiorns für den Turner Prize nominiert, und zwar für sein von der Kritik gefeiertes Werk Seizure, eine massive Kristallisation im Inneren eines Wohnzimmers in einer heruntergekommenen Südlondoner Sozialsiedlung.

2011 wurde Seizure von der Arts Council Collection erworben und ist derzeit in Yorkshire, England, zu sehen.


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