Nacht der Museen 2026
Die Kestner Gesellschaft freut sich, mit Potentialities eine umfangreiche Einzelausstellung von Richard Hawkins zu präsentieren. Der in Los Angeles lebende, international renommierte Künstler hat seit den frühen 1990er Jahren eine einzigartige Arbeitsweise entwickelt, die er selbst als „eine Kombination aus historischer Forschung und jungenhaften Obsessionen“ beschreibt. Die Collage – das Zusammenführen unterschiedlicher Elemente – bildet dabei den Ausgangspunkt für seine Malereien, KI-generierte und -bearbeitete Videos, glasierte Keramikreliefs und Skulpturen.
Potentialities, seine erste institutionelle Ausstellung seit über einem Jahrzehnt in Deutschland, nimmt die gesamten Räumlichkeiten der Kestner Gesellschaft ein. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in Hawkins‘ Schaffen anhand von über 100 Gemälden, Collagen, Skulpturen und Videos aus neun Werkgruppen, die in den vergangenen zwanzig Jahren entstanden sind. Die Arbeiten verknüpfen kunsthistorische Referenzen mit Elementen der Popkultur und stellen Fragen zur Dynamik von Begehren und künstlerischer Obsession in vielschichtigen Kompositionen mit Bezügen zu Pierre Bonnard, Forrest Bess, dem japanischen Butoh-Tanztheater oder dem Theater der Grausamkeiten von Antonin Artaud. Die Ausstellung in Hannover wird von Eva Birkenstock kuratiert und in Kooperation mit der Kunsthalle Wien organisiert.
Die neu eingerichtete Archivpräsentation Passage IV. Missing Time begleitet die Ausstellung von Richard Hawkins und greift die Präsentation Mike Kelley – Missing Time – Works on Paper 1974–1976/94 von 1995 auf.
Zur Nacht der Museen 2026 lädt die Kestner Gesellschaft zu einem abwechslungsreichen Programm ein:
18 / 19 / 20 / 21 Uhr
Auftritte des Norddeutscher Figuralchor
18 – 20 Uhr
Offene Werkstatt für Kinder
ab 18 Uhr
Bar, Tapas und Musik
18.30 / 19.30 / 20.30 Uhr
Impulsrundgänge durch die Ausstellung