Vortrag von Michael Stoeber
In Metaphern die Welt entdecken: G. W. Leibniz und Min Yoon
Der süd-koreanische Künstler Min Yoon befasst sich mit dem Verhältnis wie ein Ding (A) für ein anderes Ding (B) stehen kann. Ein Haus ist ein Gebäude und es ist ein Bild für Schutz und Zugehörigkeit; die Ähnlichkeitsbeziehung bildet die verschiedenen Ebenen, aus denen sich Erfahrungen zusammensetzen, ab. Auch G. W. Leibniz nutzte die bildhafte Sprache der Metaphern, um einen komplexen Sachverhalt zu verdeutlichen oder zur Auflockerung trockener Argumentation. Teich, Labyrinth und Schiff werden bei ihm zu Metaphern, um das menschliche Dasein in der Welt zu verstehen.
In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe 350 Jahre – Leibniz kommt nach Hannover zur Ausstellung A Pronoun of B von Min Yoon
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten